Bio | Lebenslauf

Florian Spiess, Bass

Austrian Bass, Florian Spiess, is currently a member of the Ensemble at the Hamburgische Staatsoper where his roles include Sprecher in Die Zauberflöte (The Magic Flute), Zuniga in Carmen, and Raimondo in Händel’s Almira which he reprised at the prestigious Innsbrucker Festwochen für Alte Musik under the baton of Alessandro de Marchi. This season he extends his repertoire to include Colline in La Boheme, Biterolf in Tannhaüser, and König in Aida.

During the 2012-13 he was a member of the Volkstheater Rostock Ensemble where he debuted as Sarastro in Zauberflöte, Bartolo in The Barber of Seville, and Zaccaria in Nabucco.

Between 2010 and 2012 Florian was an Ensemble member of the Volksoper Wien singing Angelotti in Tosca, Timur in Turandot, and Sparafucile in Rigoletto. Previously he spent the 2009-10 season in the Ensemble of the Linzer Landestheater widening his repertoire with roles such as Figaro in The Marriage of Figaro, Crespel in Hoffman’s Erzählungen, and Jupiter in Platée.

In addition, Florian has performed at the Brooklyn Academy of Music in Philip Glass’s Kepler, at the Staatsoper unter den Linden in Telemann’s Der geduldige Sokrates under the baton of Renée Jacobs, in Bombay in an Indian interpretation of Madame Butterfly under the direction of Johannes Wildner, at the Kammeroper Schloss Reinsberg as Osmin in Entfürung aus dem Serail, at the Tiroler Landestheater as 1. Soldat in Salome, at the Opernfestspiele Heideheim as Osmin, and at the Sommeroper Schärding as Martino in Rossini’s L’Occasione fa il ladro.

Also comfortable in musical theater, Florian has performed such roles as Sky Masterson in Guys and Dolls, Cinderella’s Prince and the Wolf in Into The Woods, and Miles Gloriosus in A Funny Thing Happened on the Way to the Forum.

Florian is a Prize winner of the German-Austrian Richard Wagner Foundation and studied at the Universität für Musik und darstellende Kunst in Vienna.

Florian Spiess, Bass

Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte der junge Tiroler Bassist Florian Spiess im Chor der Wiltener Sängerknaben, bevor er von 1990-1994 Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben war. Noch während seiner Schulzeit hatte er erste Auftritte am Tiroler Landestheater (als Friedrich in “Sound of Music”). Nach der Matura begann er sein Gesangsstudium am Tiroler Landeskonservatorium bei Prof. Karlheinz Hanser.

Im Rahmen der Ausbildung wirkte er an zahlreichen Produktionen mit (u.a. als Sky Masterson in F. Loessers “Guys and Dolls”, als Leporello in “Don Giovanni” und als Aschenputtels Prinz und Wolf in Steven Sondheims “Into the Woods”). Ebenfalls während dieser Zeit hatte er diverse Gastengagements am Tiroler Landestheater (z.B. als Flandrischer Deputierter in Verdis “Don Carlo”).

2005 folgte Florian Spiess Prof. Karlheinz Hanser an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und besuchte dort u.a. die Liedklasse von KS Robert Holl. Sein Studium schloss Florian Spiess mit Auszeichnung und dem Würdigungspreis 2011 für den besten Absolventen der gesamten Universität ab. 2005 war er auch Stipendiat der deutsch-österreichischen Richard-Wagner-Stiftung.

2006 engagierte KS Brigitte Fassbaender den jungen Bassisten als 1. Soldat in Richard Strauss “Salome” an das Tiroler Landestheater. Danach sang er den Martino in Rossinis “L’occasione fa il ladro” bei der Sommeroper Schärding.

2007 sang Florian Spiess bei den Operfestspielen Heidenheim mit großem Erfolg den Osmin in Mozarts “Entführung aus dem Serail”. Von Eva Wagner-Pasquier wurde er für Juni 2007 für die Teilnahme an der Académie des Festivals von Aix-en-Provence ausgewählt. Dort konnte er u.a. auch mit Mark Minkowski arbeiten.

Im Rahmen der Innsbrucker “Festwochen für Alte Musik” war er 2007 als Basssolist für das Projekt “Dresden Surround” unter Konrad Junghänel engagiert und sang bei der Brockes-Passion unter René Jacobs den Kaiphas und den Kriegsknecht und wirkte als Ensemblemitglied in Telemanns “Der geduldige Socrates” mit. Diese Produktion führte ihn unter anderem auch an die Deutsche Staatsoper Berlin.

2008 sang er mit großem Erfolg die Rolle des Bonzo in der indischen Erstaufführung der “Madame Butterfly” unter Johannes Wildner in Bombay, sowie bei der “Kammeroper Schloss Rheinsberg” unter der musikalischen Leitung von Ingo Ingensand den Osmin (“Entführung aus dem Serail”).

Nach einem Gastengagement als Silvano in Cavallis “La Calisto” und Figaro in “Le Nozze di Figaro”, war Florian Spiess 2009/10 Mitglied des Ensembles des Linzer Landestheaters, wo er Partien wie Figaro, Crespel und Hermann in “Hoffmanns Erzählungen” und Jupiter in “Platée” sang. Im Rahmen des „Kulturhauptsadt Linz“ Projektes 2009, sang er in der Welturaufführung der Philip Glass Oper „Kepler“ die Bass-Partie. Diese Produktion führte den jungen Künstler mit einem Gastengagement an die Brooklyn Academy of Music, New York.

Von 2010 bis 2012 war Florian Spiess festes Ensemblemitglied der Volksoper Wien. Dort war er u.a. in Opern wie “Die Zauberflöte” als Sprecher, in “Tosca” als Angelotti, in “Turandot” als Timur und in “Rigoletto” als Sparafucile zu erleben.

Die Spielzeit 2012/13 führte Florian Spiess mit einem Gastengagement zurück an die Volksoper Wien und mit einem Fixengagement an das Volkstheater Rostock. Dort überzeugte der junge Künstler vor Allem als Sarastro in der „Zauberflöte“, als Doktor Bartolo in Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“ und als Zaccaria in Verdis „Nabucco“.

In der Zeit von 2013 bis 2016 war der Bassist Florian Spiess fixes Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper wo man ihn u.a. als Sprecher in der „Zauberflöte“, als Zuniga in der „Carmen“ (Premierenbesetzung) und als Raymondo in Händels „Almira“ (Premierenbesetzung) erleben konnte. Mit „Almira“ kehrte Florian Spiess im Sommer 2014 unter der musikalischen Leitung von Alessandro De Marchi auch zu den Innsbrucker „Festwochen für alte Musik“ zurück. Zu seinen weiteren Partien an der hamburgischen Staatsoper zählten u.a. der Colline in La Bohème, Biterolf im Tannhäuser und König in Aida.

Seit der Spielzeit 2015/16 ist Florian Spiess an unterschiedlichen Häusern in verschiedenen Rollen als Gast zu erleben. Darunter auch das Staatstheater Nürnberg (Les Indes galantes – Rameau), die hamburgische Staatsoper (The little Sweep – Britten) und die Opernfestspiele in Heidenheim (Banquo-Macbeth – Verdi / Don Basilio-Il Barbiere di Siviglia – Rossini).